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18. Juli 2022

Von Bezugsscheinen und Rationierung

Es wird schon gut gehen …

Nur verursacht nicht der Krieg diese wirtschaftlichen Folgen wie Bezugsscheine und Rationierung.

Diese Folgen sind die Folgen der Folgen des Krieges, nämlich das Abtrennen und Absondern des kleinen Planeten vom großen Planeten, wo die Rohstoffe und die Erzeugung der Verbrauchsgüter sind.

Dazu der bevorstehende Tod des Internationalen Währungssystems, von dem ich Ihnen hier schrieb https://www.facebook.com/1645845977/posts/10219210019275063/?d=n

Mit anderen Worten: die Wirtschaftskrise und die Energiekrise werden länger dauern als der Krieg.

Sie werden dauern, solange der „kleine Planet“ dauert.

Das heißt, sie werden zur Normalität werden.

Es wird also nicht um eine „Kriegswirtschaft“ gehen, sondern um eine „sterbende Wirtschaft … von politisch korrekten Dogmen durchsetzt.

Ich lasse Ihnen unten den Artikel von Sorin Roșca Stănescu:

„Ich habe schon über den Übergang zur Kriegswirtschaft geschrieben. Ein Vorgang, der sich vor unseren Augen abspielt. Fast in der ganzen Welt. Verständlicher gesagt: die Grunderzeugnisse werden mit Bezugsscheinen bewirtschaftet. Dieser für große Krisen kennzeichnende Mechanismus beginnt in den Staaten Westeuropas und in Ungarn Gestalt anzunehmen. Doch er wird sich verallgemeinern. Rumänien kann nicht umgangen werden.

Bezugsscheine bedeuten Rationierung. Die Rationierung gilt für alle Erzeugnisse, die in der Krise sind. Das heißt, im Mangel. Strom, Gas, Benzin, Lebensmittel. Das Rezept kann verschiedene Formen annehmen. Doch am Ende wird, wenigstens bei einigen der knappen Lebensgrundlagen, ein Kartensystem eingeführt werden. Die Karten erlauben uns, uns mit dem Notwendigsten zu versorgen. Das heißt mit dem, was auf der physischen oder elektronischen Karte steht. In Ungarn hat der Vorgang begonnen. Benzinrationierung bedeutet, dass jeder Autobesitzer monatlich eine bestimmte Quote Benzin oder Diesel erhält. Die er verwendet, wie er will, nachdem er sie zu einem gedeckelten Preis erworben hat. Von dem Augenblick an, da er die zugeteilte Quote überschreitet, zahlt er den erhöhten Preis. Oder er bekommt schlicht keinen Kraftstoff mehr. Die Einrichtung dieses Systems ist ohne physische oder elektronische Karten nicht möglich.

Die Kriegswirtschaft, die Krisenwirtschaft, bewirkt in manchen Staaten die Verkürzung der Ladenöffnungszeiten. Um Strom zu sparen, werden die Läden mit Einbruch der Dunkelheit schließen. Von da an werden Bürger mit dringendem Bedarf an lebensnotwendigen Waren, so sieht man es vor, sich an Tankstellen wenden müssen, da einige davon rund um die Uhr arbeiten dürfen.

Die Rationierung durch Karten wird bis in die Wohnungen der Menschen reichen. Der Stromverbrauch wird streng gemessen. Mit anderen Worten: er wird gedeckelt. Verbrauchst du mehr als die zugeteilte Quote, zahlst du weit mehr oder wirst schlicht vom Netz getrennt. Die Verbrauchssenkungen betreffen die Klimaanlage im Sommer und die Heizkörperwärme im Winter. Im Sommer werden wir weit höhere Temperaturen ertragen müssen als bisher, denn die Klimaanlage wird sparsam benutzt, während wir im Winter bei 16-18 Grad überleben müssen.

Auch die Nahrungsmittelkrise wird Folgen zeitigen. Etwa die Bewirtschaftung der Grunderzeugnisse. Wir werden weniger Brot kaufen können, weniger Fleisch, weniger Milcherzeugnisse, weniger Backwaren, weniger Öl. Vielleicht essen wir wieder Sojawurst. Vielleicht trinken wir statt Kaffee wieder den alten Zichorien-Ersatz. Ich wiederhole: dieses Szenario gilt nicht nur für Rumänien. Doch es ist gut, dass die Rumänen wissen, was sie erwartet. Denn sonst werden die Maßnahmen wie betäubende Keulenschläge kommen. Eine verantwortliche Regierung bereitet die Bevölkerung rechtzeitig auf solche Szenarien vor.

Ich hoffe, ich irre mich. Ich hoffe, wir geraten nicht in eine solche Lage. Schwache Hoffnungen!“

Mehr unter http://www.corectnews.com/politics/cartelarea-rom-niei

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