4. Dezember 2023
Hinter dem gefallenen Vorhang
Es sind noch einige Stunden bis zur Beerdigung meines Bruders. Heute, am 04.12.2023, wird er ab 09.00 Uhr im Foyer des Jugendtheaters von Piatra Neamț aufgebahrt, wo wir von ihm Abschied nehmen werden.
Es sind noch einige Stunden, und ich habe kein Auge zutun können. Es ist eine Art Totenwache aus der Ferne: ich in seiner Wohnung, er in der Kapelle, keinen Kilometer von mir entfernt. Wir hätten einander noch vieles zu sagen, sehr vieles, obwohl wir im letzten Jahr mehr Zeit miteinander verbracht haben als in unserem ganzen Leben zusammengenommen, und wir haben viel und über vieles gesprochen in den langen Behandlungszeiten, in denen er bei mir wohnte.
Nur eines habe ich ihm in diesen schweren letzten 11 Monaten nicht zu sagen gewagt: ich hatte nicht die Kraft, ihm zu sagen, dass er eine grundfalsche Wahl getroffen hatte, eine Wahl, die ihm leider zum Verhängnis wurde.
Ja, er hat sich impfen lassen. Zweimal, mit Astra Zeneca.
Ich bin überzeugt, unbedingt überzeugt, dass diese „Behandlung“ eine entscheidende Rolle beim Ausbruch des rasend fortschreitenden Lungenkrebses gespielt hat, der ihn dahingerafft hat.
Daher meine Überzeugung, dass mein Bruder getötet wurde: Florin wurde von jenen getötet, die ihn dazu gebracht oder überredet haben zu tun, was ich ihm zu unterlassen geraten hatte.
Ja! Mircea Florin wurde von der ganzen impfgläubigen Clique getötet, vom ersten Impfgläubigen des Landes — Iohannis —, von den Cîțus, den Arafats, den Gheorghițăs bis zum letzten Propagandisten des Impfstoffs: alle sind Mittäter dieses Verbrechens.
Und ich werde es ihnen nie vergeben!
Verflucht sollt ihr sein, Verbrecher!
Doch vor allem kann ich mir selbst mein Unvermögen nicht vergeben, jene aus meiner Familie, jene, die mir am nächsten standen, vor der impfgläubigen Clique oder auch vor ihnen selbst zu schützen … ich habe versagt! Und mein Versagen ist schwerer als die Tat der oben genannten Verbrecher: mein Wort war schwach, es war ohnmächtig vor dem Ansturm der Impfgläubigen, eine Ohnmacht, die sich als brudermörderisch erwiesen hat.
Auf gewisse Weise habe ich mich durch meine Schwäche und die Ohnmacht meines Wortes zum Teilhaber der Mörder meines Bruders gemacht, zum Gehilfen am Mord an meinem eigenen Bruder!
Es tut mir leid, mein Bruder!
Vergib mir, Florin!
Ist noch etwas zu sagen?
Ja!
Gott gebe ihm die ewige Ruhe!
Und Er vergebe uns, uns Schwachen und Dummen und Ohnmächtigen vor der verbrecherischen Lüge!
Der Rest ist Schweigen.
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