3. März 2022
Bilanz und eine Frage (Entwurf 79)
Eine Bilanz.
Und eine Frage.
Gestern, nachdem das Souveränitätsgesetz im Parlament unter der Nr. Pl-x 79/2022 eingetragen wurde, ist es mir gelungen (ist es uns allen aus dem schönen Team Vrem Suveranitate gemeinsam gelungen), das vor einem Jahr und 2 Monaten begonnene Vorhaben zu einem guten Ende zu bringen.
Meine Rolle als Initiator, Verfasser und Unterstützer des Souveränitätsgesetzes ist beendet.
Von nun an liegt die ganze Verantwortung auf den Schultern unserer Gewählten. Auf den Schultern Ihrer Parlamentarier!
Wie ich Ihnen sagte: Wenn auch nur ein einziger Artikel dieses Gesetzes durchgeht, werden wir auf der Ebene der ganzen Gesellschaft aufsehenerregende Veränderungen erleben.
Geht das Souveränitätsgesetz vollständig durch, so wird es ohne die geringste Übertreibung… eine wahre Revolution sein. Eine Revolution, gemacht nicht mit der Waffe, sondern mit der Feder, mit dem Wort, der gefährlichsten Waffe gegen Diktatur und Willkür. Vielleicht die erste wahre Revolution. Und nicht nur bei uns.
Geht das Souveränitätsgesetz nicht durch, nimmt das Parlament es nicht an… so bleibt kein Raum mehr für irgendeine Hoffnung. Zumindest nicht für mich und nicht in diesem Land.
Deshalb werden wir das Parlament zwingen müssen, unsere Stimme zu hören.
Wir werden weiter Unterschriften für die auf VremSuveranitate.ro offene Petition sammeln müssen, mit der WIR VOM PARLAMENT VERLANGEN, DAS SOUVERÄNITÄTSGESETZ ANZUNEHMEN!
Wir werden noch eine Anstrengung unternehmen und enger zusammenrücken müssen!
Wenn es uns gelingen soll… nur gemeinsam werden wir es schaffen.
Sodann stehe ich, rein persönlich, vor folgender Feststellung: Ohne falsche Bescheidenheit — mit dem Vorhaben des Souveränitätsgesetzes habe ich im letzten Jahr mehr getan, als manche Parlamentarier in 4 Jahren Mandat getan haben. Oder sogar in vier Mandaten als Parlamentarier.
Wenn es uns gelingt und das Gesetz durchgeht, sei es auch nur teilweise, so glaube ich für meinen Teil, meine Bürgerpflicht dem Land gegenüber vollständig erfüllt zu haben. Ohne jahrelang mit „unverschämten Gehältern“ bezahlt worden zu sein, dabei aber beschimpft und verunglimpft wie ein Politiker. Denn ja, in letzter Zeit hatte ich alle Nachteile des Politikerstatus, ohne irgendeinen persönlichen Vorteil, KEINEN — im Gegenteil. Ich stehe auf schwarzen Listen, werde mit Bußgeldern belegt, verfolgt, beschimpft… möge das alles wenigstens die Mühe wert gewesen sein.
Und wenn wir, Gott bewahre, keinen Erfolg haben und das Gesetz vom Parlament abgelehnt wird, so bedeutet das, dass mein Beitrag von den Großen des Landes nicht gewünscht ist und dass mein Kampf und meine Überzeugungen ohnehin zum Scheitern verurteilt sind.
In beiden Fällen… ist offenkundig, dass meine Rolle im öffentlichen Leben so ziemlich zu Ende ist. Zumindest vorerst. Es war auch Zeit… denn ich gebe zu, dass ich ziemlich müde bin.
Auch ich werde, nach dem Vorbild meines Freundes Aurelian, auf meiner Telegram-Seite eine Umfrage machen, in der ich Sie wie Freunde um Ihre Meinung bitte. Ich werde Ihren Rat beherzigen… ich verspreche es!
Ich erwarte Ihren Rat hier: https://t.me/DanMVChiticNecenzurat/889.
Aber ich behalte mir auch das Recht vor, das zu tun, was und wie mein Herz es mir sagen wird!
Gott helfe uns allen!
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