29. Dezember 2021
Von nationalen Antikörpern und globalistischen Krankheitserregern
Der Vergleich des Gesellschaftskörpers mit dem menschlichen Leib ist so alt wie die Welt.
Darum werde ich heute nicht von Medizin, von Viren oder von medizinischen Behandlungen sprechen — Themen, zu denen viele eilends erklären werden, mir fehlten Sachkunde und Befugnis —, sondern ich werde Ihnen nur von jenem Gesellschaftskörper erzählen, in dem ich selbst ein bescheidenes und unbedeutendes Glied bin.
Und ich werde Ihnen von der größten und angenehmsten Überraschung sprechen, die das Leben mir bereitet hat: von der Widerstandskraft, der Beharrlichkeit und der außerordentlichen Güte des Volkes, dem ich angehöre. Und ich sage es ohne Überschwang, ohne in die Falle zu geraten, unsere Geschichte zu mythisieren oder unsere Kultur zu verherrlichen — beide durchaus bemerkenswert, doch bei weitem nicht auf der Höhe der Tapferkeitstaten und des geistigen und sittlichen Ranges, den wir in den letzten 2 Jahren im Ganzen bewiesen haben.
In der kurzen Betrachtung, die ich zu entwerfen versuche, müssen wir von einer Feststellung ausgehen: war das Jahr 2020 ein durchaus „besonderes“ Jahr, im schlimmstmöglichen Sinne, durch das Auftreten der Pandemie und der diktatorischen Maßnahmen auf Weltebene, so war das Jahr 2021 ein durchaus „außerordentliches“ Jahr durch die weltweite Durchsetzung der Impfung und die Einführung einer medizinischen Apartheid auf dem ganzen Planeten. Die Einschränkung des Rechts auf Arbeit, auf Bewegung und auf freie Meinungsäußerung wurde weltweit zu einer „politisch korrekten“ Übung. Bemerkenswert ist, dass, obwohl wir im Laufe der Menschheitsgeschichte unvergleichlich tödlichere Seuchen hatten, NIEMALS — ich unterstreiche es noch einmal, NIEMALS — solche Maßnahmen ergriffen wurden. Daher der begründete Verdacht (für Rumänen, die an die Fallen der Geschichte gewöhnt sind), dass etwas anderes dahintersteckt.
Bis jetzt haben die Rumänen diese beiden großen Prüfungen der Weltgeschichte tadellos, ja beispielhaft bestanden. Im Jahr 2020, nach den ersten 2 Wochen des Schreckens und Entsetzens, die von Panzern auf den Straßen und vom verstaatlichten Medienterror verursacht wurden, begannen die Rumänen zu tun, was sie am besten können: sich zwischen Missbrauch und Dummheit hindurchzuwinden, den stumpfen Kanten undemokratischer Gesetze auszuweichen, sich über die Pandemie und über die Arafatiten lustig zu machen, in den Ecken zu reden. Zaghaft auch zu demonstrieren. Zaghaft, doch genug, dass die Regierung nicht den Mut hatte, die Schraube allzu fest anzuziehen. Ebenso 2021: kaum hatte die Stechkampagne begonnen, passten sich die Rumänen an — viele ließen sich „danebenstechen“, andere „erkrankten“ zum soundsovielten Mal, die meisten aber widerstanden! Sie sind, wie es im Volksmund heißt, nicht darauf hereingefallen — nicht auf die covidistische Propaganda, nicht auf deren Gequengel. Und es hat sich erwiesen, dass sie recht hatten: wir sind zu diesem Zeitpunkt das am wenigsten injegierte und das am wenigsten angesteckte Volk Europas (und wahrscheinlich eines der ganz wenigen der Welt!). Und das beweist Mut und Verstand. Es zu schaffen, sich dem weltweiten Wahnsinn mit jener Verbissenheit und zugleich jener Leichtigkeit und Anmut zu widersetzen, mit der die Rumänen es getan haben — das beweist angeborene geistige Vorzüglichkeit.
Noch einmal: ich übertreibe in nichts, und diese Feststellung der geistigen Vorzüglichkeit des rumänischen Volkes gründet darin, dass wir Rumänen in unserer überwiegenden Mehrheit, wo immer auf der Welt wir uns befinden mögen, gleich reagiert haben: wir haben die covidistische Propaganda entschieden und — wie sich mit jedem vergehenden Tag mehr erweisen wird, zu Recht — zurückgewiesen. Wo immer auf der Welt wir sind, in unserer Mehrheit haben wir gleich reagiert: von den Vereinigten Staaten bis Vietnam, von England bis Italien, von Schweden bis Australien… gleichviel welche Methoden der Propaganda, des Schreckens oder der staatlichen Erpressung — überall sind wir gegenüber Lüge und Indoktrinierung ebenso zurückhaltend und ebenso widerständig geblieben.
Denn ja, diese viel gescholtenen Geschlechter — die der Dekretkinder, die der „Pro-Generation“, ja sogar die der „Snowflake generation“ —, ohne Unterschied, alle Geschlechter nach dem Dezember haben eine unglaubliche Widerstandskraft gegen den covidistisch-globalistischen Wahnsinn und die Erpressung bewiesen. Ich habe feste „leugnerische“ Haltungen und unheilbar „verschwörungstheoretische“ Ansichten gesehen bei ehrwürdigen Siebzigjährigen ebenso wie bei jungen Leuten, die noch auf der Universitätsbank sitzen, bei Hochschullehrern wie bei ungelernten Arbeitern, bei Doktoren der Medizin wie bei Größen der Wirtschaft, bei Dichtern und Künstlern. Sie alle, gleichviel welchen Alters oder welcher Bildung, welchen Standes oder welcher gesellschaftlichen Stellung — die Mehrheit der Rumänen beweist einen gesunden Menschenverstand und eine fast „instinktive“ richtige Ausrichtung, die zugleich Beweisgrund und Beweis unseres Überlebens als Volk durch die Geschichte hindurch sind.
Unser Gesellschaftskörper kämpft, kämpft wirklich, wenn auch vielleicht nicht sichtbar, vielleicht nicht so offen und ausdrücklich, wie viele von uns es sich gewünscht hätten; doch er kämpft mit wirksamen Mitteln gegen die Krankheitserreger, die die Führung unseres Landes befallen haben. Oft unter der Maske der Gleichgültigkeit verborgen, sind die Untätigkeit und das Ausbleiben jeder Reaktion auf covidistische Propaganda und Staatsterror, die stillschweigende und mittelbare Verweigerung des Gehorsams — unwiderleglich bewiesen durch den niedrigsten Injegtionsanteil Europas — ebenfalls ein Beweis für die Vorzüglichkeit unseres Volkes.
Und weil wir ohne ein zusammenhängendes und tüchtiges Abwehrsystem so lange doch nicht hätten widerstehen können, muss ich jene erwähnen, die wahre nationale Antikörper gegen die Krankheitserreger gewesen sind, die die Führung unseres Landes befallen haben. Denn es muss gesagt werden: trotz der allgemeinen securitatehaften Metastase und der von außen seit Jahrzehnten an die Spitze Rumäniens gesetzten globalistischen Viren halten wir als Volk noch stand. Und wir halten stand DANK ihrer, dank unserer „Antikörper“!
Wer sind diese Antikörper?
Es sind viele, manche bekannt, andere unbekannt! Doch alle haben, an ihrem Platz, ihren entscheidenden Anteil daran, diesen Zustand des Widerstands gegen die globalistische und überlieferungsfeindliche Seuche zu erhalten. Das Einzige, wovor mir bangte, als ich zu schreiben begann, war, mit wem ich die Aufzählung beginnen sollte, denn jeder der Folgenden müsste und könnte an erster Stelle stehen…
Soll ich mit den Richtern des Verfassungsgerichts beginnen, die die diktatorischen Gesetzesmaßnahmen abgebaut haben, soweit es möglich war? Und die vor einigen Tagen den selbsternannten Häuptern der EU und des Europäischen Gerichtshofs würdig und mutig geantwortet haben, Rumänien habe noch eine Verfassung… es sei noch souverän? Ich weiß nur, dass ich ihnen danken muss, dass es sie gibt!
Oder soll ich mit der Volksanwältin beginnen, die, eine Dame und trotz ihrer schwachen Gesundheit, unerschrocken wie ein wahrer Ritter der Gerechtigkeit für die Verteidigung ihres Volkes gestritten hat? Ich danke ihr, dass es sie gibt!
Oder soll ich mit jenen wenigen Menschen aus der Presse beginnen, die, an den Rand gedrängt, um jeden Preis weiter die Wahrheit sagten? Ich danke ihnen, dass sie sind, wie sie sind!
Oder soll ich mit den Richtern der Berufungsgerichte beginnen, die die missbräuchlichen Regierungsbeschlüsse aufgehoben haben? Ich danke ihnen und bitte sie, weiterhin so zu sein, wie sie sind!
Oder vielleicht hätte ich mit den Hierarchen, den Äbten und den Priestern beginnen sollen, die das Gerüst dieses Abwehrsystems bilden — untadelig, aufrecht und dem Wesen des rumänischen Volkes treu, gleichviel was und wie die Leitung der Kirche sagt. Ich gestehe: die wohl schönste Überraschung und die größte Freude war für mich, die Kirche so vorzufinden, wie ich sie mir in diesen Tagen der Prüfung erhofft hatte — eine Kirche, die sich deutlich von der Unterwerfung und Kapitulation der übrigen Schwesterkirchen abhebt, sei es der russischen, der griechischen, oder gemessen an der durch und durch anpasserisch-globalistischen Haltung der katholischen Kirche. Ich danke ihnen und bete, dass der Herr ihnen nach ihrem Herzen und ihrem Mut vergelte!
Soll ich mit den Ärzten beginnen, die den Kranken beistanden und ihnen von den Behörden verbotene Arzneien verschafften? Oder die einwilligten, jene „danebenzuimpfen“, die es nicht wollten, aber gezwungen waren, sich nicht „frei eingewilligte“ medizinische Behandlungen verabreichen zu lassen. Ich danke ihnen, und Gott vergelte es ihnen tausendfach!
Oder… nein, in Wahrheit nicht. Jetzt weiß ich, dass ich mit Ihnen hätte beginnen müssen, dem Leser dieser Zeilen — mit Ihnen, der Sie auf die Straße gegangen sind, zu jeder Kundgebung, unter jedem Risiko, und ungeheure Geldbußen getragen haben! Mit Ihnen, der Sie sich in die „Armee der Souveränität“ eingetragen und in der Kälte, unter allen Umständen, Unterschriften für #DasSouveränitätsgesetz gesammelt haben! Oder der Sie, auch wenn Sie nur im Netz geblieben sind, sich nicht gefürchtet haben, die Wahrheit zu sagen, die Niedertracht zu entlarven, sich öffentlich mit Ihrem wirklichen Namen als Wächter Ihres Volkes zu zeigen. Mit Ihnen hätte ich beginnen müssen — mit jenen, die, obwohl „namenlos“ und ohne jeden Schutz durch Zunft oder Bekanntheit, nicht aufgehört haben, für Ihr Recht und das Recht Ihrer Nächsten zu kämpfen, MENSCHEN zu sein, FREIE MENSCHEN! Ich danke Ihnen, dass es Sie gibt, und ich hoffe, Gott wird Ihnen den Sieg schenken, den Sie verdienen!
All diesen „nationalen Antikörpern“ sage ich eines: ich bin stolz, Ihr Landsmann und Ihr Zeitgenosse zu sein.
Mit einem solchen „Abwehrsystem“ werden wir als Volk noch den Fall einiger Reiche und das Verwehen manchen Irrsinns und Wahns erleben!
So wahr uns Gott helfe!
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