22. Februar 2021
Das Gebet des heiligen Ephräm des Syrers
Das Gebet des heiligen Ephräm des Syrers, das Gebet, das uns die ganze Zeit des Triodions hindurch erleuchten und leiten soll, genauer zehn Wochen lang, von heute bis zum Großen Freitag:
„Herr und Gebieter meines Lebens, den Geist des Müßiggangs, der Kleinmütigkeit, der Herrschsucht und der eitlen Rede gib mir nicht. (eine Metanie) Den Geist aber der Keuschheit, der Demut, der Geduld und der Liebe schenke mir, deinem Knecht. (eine Metanie)
Ja, Herr und König, gewähre mir, meine eigenen Sünden zu sehen und meinen Bruder nicht zu verurteilen, denn gepriesen bist du in die Ewigkeit der Ewigkeiten. Amen.“ (eine Metanie)
Und nach diesem Gebet spricht man diese vier Verse, wiederum in drei Ständen, mit zwölf Verneigungen: Gott, sei mir Sünder gnädig. (eine Verneigung)
Gott, reinige mich Sünder. (eine Verneigung)
Der du mich geschaffen hast, o Gott, errette mich. (eine Verneigung)
Ohne Zahl habe ich gesündigt, Herr, vergib mir. (eine Verneigung)
Und danach wieder das Gebet des heiligen Ephräm des Syrers, ganz, mit zwei Verneigungen und am Ende mit einer großen Metanie:
„Herr und Gebieter meines Lebens, den Geist des Müßiggangs, der Kleinmütigkeit, der Herrschsucht und der eitlen Rede gib mir nicht. (eine Metanie) Den Geist aber der Keuschheit, der Demut, der Geduld und der Liebe schenke mir, deinem Knecht. (eine Metanie)
Ja, Herr und König, gewähre mir, meine eigenen Sünden zu sehen und meinen Bruder nicht zu verurteilen, denn gepriesen bist du in die Ewigkeit der Ewigkeiten. Amen.“
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