10. Januar 2015
Traurige Schlüsse nach Charlie Hebdo
Einige traurige Schlüsse (besonders für meine französischen Freunde) nach den beiden letzten Albtraumtagen in Frankreich:
1. Nachdem die 80 000 mobilisierten französischen Polizisten 2 Tage brauchten, um zwei verwirrte Kretins zu fassen, verstehen wir besser, warum Hitler nur 45 Tage brauchte, um Frankreich zu besetzen.
2. Hollande ist ein absoluter Kretin (vieles stützt die Ansicht, dass er ein Kretin ist, doch dass er jene Wahnsinnigen als „illuminés“ bezeichnet hat, lässt ihn den Titel „absolut“ voll und ganz verdienen).
3. „Incompétence“ sollte sich am Giebel aller französischen Amtsgebäude zu „liberté, égalité, fraternité“ gesellen.
4. Dass der französische Staat jenen Schmutz „Charlie Hebdo“ mit der Begründung fördern wird, er ermutige die „Meinungsfreiheit“, zeigt, auf welches Unterniveau eine Zivilisation und eine Kultur gesunken sind, die einst europäischer Maßstab waren.
5. Die Franzosen scheinen aus dieser Tragödie nichts verstanden und nichts gelernt zu haben, was zusammen mit der gegenwärtigen Bevölkerungslage schwere Zeiten ankündigt für ein Land, an dem mir besonders liegt — und dies aus dem einfachen Grunde, dass man eine nationale und kulturelle Identität weder mit Waffen noch mit unsauberen Blättern verteidigt.
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